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EVi Energieversorgung

Kalte Nahwärme mit oberflächennaher Geothermie

EVi Energieversorgung realisiert und betreibt Kalte Nahwärmenetze auf Basis oberflächennaher Geothermie. Die Energieversorgung nutzt Wärme aus dem Erdreich, ermöglicht Heizen und Kühlen und macht Gebäude unabhängiger von fossilen Energieträgern.

Planen,
bauen und
realisieren

EVi Energieversorgung steht für Kalte Nahwärmenetze, die geplant, gebaut und betriebsfertig umgesetzt werden.

Ein funktionierendes Netz beginnt mit der Frage, wie ein Wohngebiet, ein Quartier, ein Unternehmensstandort oder eine öffentliche Einrichtung langfristig mit Wärme und Kälte versorgt werden kann. Daraus entsteht ein technisches Konzept, das zum Grundstück, zur Bebauung, zur Nutzung und zum späteren Betrieb passt.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Umsetzung. Kalte Nahwärme braucht eine saubere Planung, sichere Abläufe auf der Baustelle und das Wissen, wie aus oberflächennaher Geothermie, Netzstruktur, Gebäudetechnik und Wärmepumpen ein funktionierendes Gesamtsystem wird.

Genau hier liegt die Stärke von EVi Energieversorgung und der Unternehmensgruppe dahinter. Aus 18 Jahren Praxis mit Kalter Nahwärme wissen wir, wie Planung, Bau der Infrastruktur und späterer Betrieb zusammenspielen müssen. So entstehen Kalte Nahwärmenetze aus einer Hand.

Leistungen

  • Planung und Realisierung Kalter Nahwärmenetze aus einer Hand

  • Entwicklung passender Energiekonzepte für Wohngebiete, Quartiere, Gebäudegruppen, öffentliche Einrichtungen und Unternehmensstandorte

  • Technische Auslegung auf Basis oberflächennaher Geothermie

  • Abstimmung von Energieversorgung, Gebäudetechnik, Wärmepumpen und späterem Betrieb

  • Koordination der Genehmigungs- und Abstimmungsprozesse

  • Bau der notwendigen Netzinfrastruktur bis zur betriebsfähigen Anlage

Betreiben,
betreuen und
versorgen

EVi Energieversorgung übernimmt den Betrieb Kalter Nahwärmenetze auf Geothermiebasis. Damit bleibt die Verantwortung für die Energieversorgung nicht offen, sondern liegt bei einem spezialisierten Versorgungsunternehmen.

Zum Betrieb gehören die technische Betreuung des Netzes, regelmäßige Prüfungen, Wartung und die laufende Abstimmung der Anlage. So wird aus der gebauten Infrastruktur eine verlässliche Versorgung mit Wärme im Winter und Kühlung im Sommer.

Gerade bei größeren Projekten mit mehreren Beteiligten ist dieser Punkt wichtig. Viele Nutzer greifen auf ein gemeinsames System zurück. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten, passende Vertragsmodelle und einen Betreiber, der die Technik versteht.

Leistungen

  • Betrieb Kalter Nahwärmenetze auf Geothermiebasis

  • Technische Betreuung der Versorgungsinfrastruktur

  • Prüfung und Wartung der Anlagen

  • Laufende Abstimmung von Netz, Gebäudetechnik und Wärmepumpen

  • Entwicklung passender Vertrags- und Abrechnungsmodelle

  • Ansprechpartner für Projektträger, Eigentümer und Nutzer

  • Langfristige Versorgung mit Wärme im Winter und Kühlung im Sommer

Nachhaltige
Energie

Kalte Nahwärme nutzt die im Erdreich gespeicherte Energie. Damit diese Energie in den Gebäuden zum Heizen und Kühlen eingesetzt werden kann, arbeiten die angeschlossenen Wärmepumpen mit Strom.

EVi Energieversorgung liefert dafür auf Wunsch auch den passenden Ökostrom. So wird nicht nur die Wärmequelle nachhaltig gedacht, sondern auch der Strom, der für den Betrieb der Wärmepumpen benötigt wird.

Damit wird die Versorgung unabhängig von fossilen Energieträgern. Die Wärme kommt aus dem Erdreich, der Strom für die Technik aus erneuerbaren Quellen.

Wissenswertes

Was ist Kalte Nahwärme?

Kalte Nahwärme ist ein Energiekonzept, das die im Erdreich gespeicherte Wärme für Wohngebiete, Quartiere, Gebäudegruppen sowie gewerbliche und öffentliche Bauvorhaben nutzbar macht. Über oberflächennahe Erdwärmesonden wird die konstante Temperatur des Bodens aufgenommen und über ein Leitungsnetz zu den angeschlossenen Gebäuden geführt. Dort heben Wärmepumpen die Energie auf das Temperaturniveau, das für Heizung und Warmwasser benötigt wird. Im Sommer kann das System auch zum Kühlen genutzt werden. Überschüssige Wärme aus den Räumen wird aufgenommen und zurück ins Erdreich geführt.

Was ist Kalte Nahwärme?
Was ist Kalte Nahwärme?

FAQ – Häufige Fragen

Was ist Geothermie?

Geothermie ist die im Erdreich gespeicherte Wärmeenergie. Um sie nutzbar zu machen, gibt es verschiedene technische Verfahren. Unterschieden wird unter anderem danach, wie tief gebohrt wird und ob das System in einem geschlossenen Kreislauf arbeitet oder Grundwasser aktiv genutzt wird. Bei Kalten Nahwärmenetzen kommt in der Regel oberflächennahe Geothermie zum Einsatz.

Was ist Kalte Nahwärme?

Kalte Nahwärme ist ein Energiekonzept, bei dem mehrere Gebäude über ein gemeinsames Netz mit Energie aus dem Erdreich versorgt werden. Dafür werden oberflächennahe Erdwärmesonden zu einem Erdsondenfeld zusammengefasst. In den Sonden zirkuliert ein Wasser-Frostschutz-Gemisch, das die Temperatur des Erdreichs aufnimmt. Über eine Ringleitung gelangt diese Energie zu den angeschlossenen Gebäuden. Dort bringen Wärmepumpen die Energie auf das Temperaturniveau, das für Heizung und Warmwasser benötigt wird.

Warum heißt es Kalte Nahwärme?

Der Begriff bezieht sich auf die Temperatur im Netz. Anders als klassische Wärmenetze arbeitet ein Kaltes Nahwärmenetz mit niedrigen Temperaturen. Die Energie wird erst im jeweiligen Gebäude durch eine Wärmepumpe auf das benötigte Temperaturniveau gebracht.

Was ist der Unterschied zwischen Geothermie und Kalter Nahwärme?

Geothermie ist die Energiequelle. Kalte Nahwärme ist das Versorgungssystem, das diese Energie für mehrere Gebäude nutzbar macht. Vereinfacht gesagt: Die Geothermie liefert die Energie aus dem Erdreich. Das Kalte Nahwärmenetz verteilt sie zu den Gebäuden und die Wärmepumpen machen daraus nutzbare Wärme.

Wie funktioniert ein Kaltes Nahwärmenetz technisch?

Im Erdreich werden oberflächennahe Erdwärmesonden eingebracht. In diesen Sonden zirkuliert ein Wasser-Frostschutz-Gemisch in einem geschlossenen Kreislauf. Es nimmt die Temperatur des Erdreichs auf und transportiert die Energie an die Oberfläche. Über eine Ringleitung wird diese Energie zu den angeschlossenen Gebäuden geführt. Dort übernehmen Wärmepumpen die weitere Nutzung.

Wie tief werden die Geothermiebohrungen ausgeführt?

Bei oberflächennahen Erdwärmesonden werden in den Unterlagen Tiefen zwischen 30 und 400 Metern genannt. Bei Kalten Nahwärmenetzen der Unternehmensgruppe liegen die Bohrungen in der Regel bei etwa 80 bis 250 Metern. Die genaue Tiefe hängt vom Standort, vom Energiekonzept und von den geologischen Rahmenbedingungen ab.

Welche Art von Geothermie kommt bei Kalter Nahwärme zum Einsatz?

Bei den Kalten Nahwärmenetzen der Unternehmensgruppe wird in der Regel oberflächennahe Geothermie eingesetzt. Es handelt sich also nicht um Tiefengeothermie mit Bohrungen von mehreren tausend Metern. In Ausnahmefällen können auch andere oberflächennahe Verfahren wie Grundwasserbrunnen oder Flächenkollektoren zum Einsatz kommen.

Welche Temperatur hat die Energie aus dem Erdreich?

Das Erdreich hat je nach Tiefe eine relativ konstante Temperatur. In den Unterlagen werden etwa 10 bis 17 Grad Celsius genannt. Diese Temperatur reicht nicht direkt zum Heizen aus. Deshalb wird sie im Gebäude durch eine Wärmepumpe auf das benötigte Niveau angehoben.

Braucht jedes Gebäude eine Wärmepumpe?

In der Regel ja. Das Kalte Nahwärmenetz liefert die Energie aus dem Erdreich mit niedriger Temperatur bis zum Gebäude. Die Wärmepumpe hebt diese Energie auf das Temperaturniveau, das im Gebäude benötigt wird. Dadurch kann jeder Abnehmer die bereitgestellte Energie individuell nutzen.

Kann Kalte Nahwärme auch kühlen?

Ja. Im Sommer kann das System auch zur Kühlung genutzt werden. Dabei wird überschüssige Wärme aus den Räumen aufgenommen und ins Erdreich zurückgeführt. Besonders gut funktioniert das mit großflächigen Flächenheizungen, die im Winter zum Heizen und im Sommer zur Kühlung genutzt werden können.

Was ist der Unterschied zu klassischer Fernwärme?

Klassische Fernwärme arbeitet mit deutlich höheren Temperaturen und transportiert fertige Wärme durch gedämmte Leitungen. Kalte Nahwärme arbeitet mit niedrigen Temperaturen. Die eigentliche Heizwärme entsteht erst im Gebäude durch die Wärmepumpe. Dadurch entstehen im Netz kaum Leitungsverluste. Eine aufwendige Dämmung der Ringleitungen ist nicht notwendig.

Warum entstehen bei Kalter Nahwärme kaum Leitungsverluste?

Das Wärmemedium im Netz hat eine niedrige Temperatur. Deshalb verliert es auf dem Weg durch die Leitungen kaum Energie an die Umgebung. In den Unterlagen wird sogar beschrieben, dass bei Kalten Nahwärmenetzen nicht Wärmeverluste, sondern Wärmegewinne entstehen können. Das macht auch längere Leitungswege möglich.

Für welche Projekte eignet sich Kalte Nahwärme?

Kalte Nahwärme eignet sich besonders für Projekte mit mehreren Abnehmern. Dazu zählen Wohngebiete, Quartiere, Gebäudegruppen, öffentliche Einrichtungen, Unternehmensstandorte, Bürogebäude und Laborgebäude. Auch Bestandsquartiere können schrittweise über ein Kaltes Nahwärmenetz versorgt werden.

Ist Kalte Nahwärme nur im Neubau möglich?

Nein. Im Neubau lässt sich die Infrastruktur besonders gut von Anfang an mitplanen. Kalte Nahwärme kann aber auch in Bestandsquartieren schrittweise umgesetzt werden. Entscheidend ist, dass das Energiekonzept zum Standort, zur vorhandenen Bebauung und zur späteren Nutzung passt.

Kann ein Kaltes Nahwärmenetz erweitert werden?

Ja. Kalte Nahwärmenetze können technisch so angelegt werden, dass spätere Bauabschnitte oder benachbarte Quartiere angeschlossen werden können. Auch ein Ausbau in Etappen ist möglich. Das ist besonders für Neubaugebiete und wachsende Quartiere ein wichtiger Vorteil.

Welche Rolle spielt Strom bei Kalter Nahwärme?

Die Energiequelle ist das Erdreich. Strom wird für die Wärmepumpen und die Anlagentechnik benötigt. Die Wärmepumpe nutzt den Strom, um die niedrige Temperatur aus dem Netz auf das benötigte Heizniveau anzuheben. Wird dafür Ökostrom eingesetzt, kann die Wärme- und Kälteversorgung unabhängig von fossilen Energieträgern aufgebaut werden.

Referenzen & Projekte

Wo Kalte Nahwärme
bereits eingesetzt wird

Kalte Nahwärme ist längst keine theoretische Lösung mehr. EVi Energieversorgung betreibt aktuell 70 aktive Netze. In Mainz, Ingelheim und der Region werden damit seit vielen Jahren Gebäude, Quartiere und größere Standorte mit oberflächennaher Geothermie versorgt.

Die Praxis zeigt, wie unterschiedlich die Technik eingesetzt werden kann. In Wohnquartieren, Bürogebäuden, Laborflächen und denkmalgeschützten Ensembles. Für Kommunen, Projektentwickler und Unternehmen ist genau das entscheidend. Kalte Nahwärme funktioniert in realen Projekten vor Ort.

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Kontakt

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